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Balder:
Balder (altnord. baldr: "Herr"; Baldur, Baldr) ist in der germanischen Mythologie der Gott des Lichtes, der Güte, der Reinheit, der Schönheit. Er findet seine ungefähre Entsprechung in der griechischen Mythologie bei Apollon.

Er ist Sohn des Odin und der Frigg, somit Bruder von Hödur und Hermor. Mit seiner Gattin Nanna hat er den Sohn Forseti (auch Angaben mit Brono).

Balder lebt in Breidablik in Asgard und besitzt das Schiff Ringhorn. Er hat eines Tages einen Traum von seinem eigenen Tod, worauf seine Mutter Frigg zu jedem Tier und zu jeder Pflanze geht und sie auffordert, einen Eid abzulegen, dass sie Balder nicht verletzen werden. Nur der junge Mistelzweig scheint Frigg zu unbedeutend zu sein, als dass sie von ihm einen Eid abnehmen sollte. Loki nutzt dies aus und gibt Balders blindem Bruder Hödur einen Mistelzweig und bedeutet ihm, damit zu schießen. Der Zweig trifft Balder und der Gott sinkt tot zusammen. Der Leichnam wird auf einem Schiff aufgebahrt, das nur die Riesin Hyrokkin ins Wasser stoßen kann. Unter der Wucht fangen die Rollen, auf dem das Schiff stand, Feuer und entzündet den Leichnam. Thor segnet den Leichenbrand mit seinem Hammer Mjölnir. Hermor versucht vergeblich, seinen Bruder aus dem Reich Hel zurückzuholen.

Mit der Lichtgestalt Balder verschwinden Glück und Schönheit aus der Welt und lässt die Götterdämmerung damit näherrücken. Faktisch war der mythologische Tod des Gottes auch der Anfang vom Ende der heidnischen Dichtung.

Der Baldermythos ist in der Voluspa, bzw. der Seherin Gesicht eindrücklich geschildert. Balders Merkmale sind Toleranz, Friedfertigkeit und Liebe. Sein Vater Odin gibt den Ring Draupnir mit auf Balders letzte Fahrt gen Walhall. Pflanzen, die ihm gewidmet sind, sind Kamille, Gänseblümchen und Margeriten. Der lichte Gott findet Bedeutung für die eheliche Treue.


Bragi:
Bragi (altnord. bragr, „der Vornehmste”, „Häuptling”, „Fürst”, „Dichtung&rdquo) ist in der germanischen Mythologie der Gott der Dichtkunst und begrüßt die gefallenen Helden in Walhall. Er ist der Sohn von Odin und Frigg und gehört somit zu den Asen. Verheiratet ist er mit Idun.

Bragi Boddasson, auch Bragi der Alte genannt, war ursprünglich ein norwegischer Skalde und schrieb unter anderem das Ragnarsdrapa. Später wurde er unter die Götter gesetzt.


Forseti:
Forseti ("Vorsitzender am Thing", "Vorsitzender", fries. Fosite, Foseti, sächs. Frihsazi, ahd. Forsit) ist in der nordischen Mythologie der Gott für Recht und Gesetz ("Gerechter Richter"  , der Vorsitzende der Thing-Versammlung und gilt auch als Gott des Windes und des Fischfangs.

Er ist einer der Asen, Sohn des Balder und der Nanna. Seine Residenz ist der von Gold und Silber glänzende Saal Glitnir (Glastheim), wo er als oberster Richter Asgards täglich Recht spricht unter Göttern und Menschen. Auf der Insel Helgoland (Forsitesland) befand sich ein Heiligtum des friesischen Gottes Fosite, eine Quelle aus der schweigend geschöpft wurde. Hier weidete das heilige Vieh Fosites, das niemand schlachten durfte. Hier gibt es Parallelen zur griechischen Mythologie (Helios). Das Heiligtum wurde 785 durch den Missionar Ludger zerstört.


Freya:
Freya (altgerm. Herrin; Freyja, Freia, Freja) ist der Name der germanischen Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Frühling und des Glücks. Sie entsprach bei den Römern Venus, bei den Griechen Aphrodite. Von ihr ist der Wochentag Freitag abgeleitet.

Freya gehört zu den Wanen. Sie ist die Schwester des Freyr und die Tochter des Njörd und der Nerthus (nicht der Skadi, obwohl diese Njörds Frau ist). Als Gatte wird ihr Zwillingsbruder Freyr angegeben, bis dieser die Riesin Gerda heiratet. Freyja hatte zahlreiche Geliebte (nach Lokis Angabe sogar alle Asen und Elfen) darunter Ottar und Odhur, mit dem sie die Tochter Hnofs hat. Hross und Gersimi sind ebenfalls Töchter der Schönheit. Ihre Schönheit hat auch Kriege zwischen den Riesen und den Asen veranlasst (Thyrm, Hyndla, ...).

Nach dem Asen-Wanen-Krieg musste sie zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder als Geisel nach Asgard. Freyja konnte Odin überreden die Hälfte der gefallenen Krieger in der Halle Sessrumniri in ihrer Burg Folkwang aufzunehmen.

Freya gilt als: Schönste aller Asinnen (mit der Zeit wird sie, genauso wie Njörd und Freyr, zu den Asen gezählt!), Führerin der Walküren, Lehrerin des Zauberwesens (Lehrling: Seidr), usw..
Sie besitzt: den Halsschmuck Brisingamen, den Eber Hildeswin, einen mit Katzen gespannten Wagen, ein Falkengewand (mit ihm kann sie wie ein Falke durch die Lüfte gleiten), usw.

Heilig sind ihr die Linden und die Katzen, was auch ihr Symbol ist. Freyja wurden Rinder geopfert.

Freya findet ihre Bedeutung bei der weiblichen Visionssuche und in der Sexualmagie. Als Verkörperung der Hexe, des sinnlichen erotischen Weibes und der machtvollen und zügellosen Liebhaberin verbinden wir uns bei Walpurgis und bei unseren Liebesspielen mit ihr. So ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Körperflüssigkeiten, wie Sperma, Blut, Menstruationsblut, Speichel und Urin, aber auch Rauschmittel und Feuer als Ritual- und Opfergaben eignen. Aphrodiasika, insbesondere die Hexenkräuter Tollkirsche, Bilsenkraut und Stechapfel, Wildbeeren und der Fliegenpilz stehen unter Freyas Segen.


Freyr:
Fro Ing (althochdeutsch Fro Herr) oder Freyr (nordisch Herr) ist der Fruchtbarkeitsgott der nordischen Mythologie. Er geht wie seine Schwester, die Asin Freya, aus der Geschwisterehe von Nerthus und Njörd hervor und zählt seiner Herkunft nach zu den Vanen. Manchmal wird in ihm auch nur der männliche Aspekt von Freya gesehen. In der Mythologie wird der Hirsch und der Eber mit Freyr in Beziehung gebracht. Rituell wird ihm zu Walpurgis geopfert.

In anderen Mythologien tritt Freyr als Cernnunos (keltisch), Pan (griechisch), Silvanus (römisch) auf.


Frigg:
Sif (altnord.: "Verwandte" ) ist in der nordischen Mythologie die Göttin der Vegetation, der Fruchtbarkeit und der Ährenfelder. Sie ist die Tochter des Odin und Gattin des Thor, dem sie eine Tochter, Thrud ("Kraft" ), gebar und einen Stiefsohn, den schnellen Bogenschützen Uller, in die Ehe brachte. Als ihr Loki einst das schöne, goldglänzende Haar hinterlistigerweise abgeschoren hatte, zwang ihn Thor, ihr von den kunstreichen Zwergen einen neuen Haarschmuck von Gold machen zu lassen, der dann wie anderes Haar wuchs, ein Zug, der vielleicht auf das Ährenfeld deutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird.


Heimdall:
Heimdall (altnord. heimdallr: "der Strahlende" od. "Weltglanz" od. "der, der die Welt beleuchtet" ) ist in der nordischen Mythologie der Schutzgott, der Lichtgott, und der Himmelswächter, sowie der Schützer allen Lebens.

In der Völuspa, dem Eröffnungsgedicht der Edda, ist die Rede davon, dass Odin der Vater aller Götter ist. Man nimmt an, dass Heimdall auch der Sohn Odins sei. Heimdall wurde "am Rande der Erde geboren", von 9 Müttern die neun Schwestern sind. Die einzige direkte Entsprechung findet man hier in den 9 Töchter des Meerriesen Ägir (Angeyja, Atla, Eistla, Eyrgjafa, Gjalp, Greip, Iarnsaxe, Imd, und Ulfrun), die i.d.R. als die verschiedenen Meereswellen interpretiert werden. Dass diese neun Schwestern auch die Mütter sind, ist umstritten. Mit seiner Gattin Modiv hat er der sehr späten und nicht unumstrittenen Rigsthula zufolge die Söhne Jarl (Fürst), Karl (Bauer) und Thrall (Sklave, Knecht), die die Menschheit bildeten und somit Heimdall zum Vater aller Menschen machten.

Heimdall wohnt in Himinbjörg und reitet auf seinem Pferd Golltopp. Er besitzt das Horn Gjallarhorn, das am Ende den Ragnarök einläutet. Heimdall ist Wächter der Regenbogenbrücke Bifröst, die Midgard mit Asgard verbindet. Er hört und sieht alles und wird weise "wie sonst nur die Wanen" genannt. Heilig sind ihm die Widder. Im Ragnarök kämpft er gegen seinen Konkurrenten Loki. Beide verlieren den Kampf und sterben.

In verschiedenen Thesen zum Sprichwort "Morgenstund hat Gold im Mund" wird dessen Entstehung auf den Gott Heimdall zurückgeführt. Dieser hatte goldene Zähne, und er war wiederum das erste, was Reisende auf dem Weg in die Götterwelt Asgard nach der Überquerung der Regenbogenbrücke Bifröst zu sehen bekamen.


Hel:
Hel als Totengöttin ist die Tochter von Loki und der Riesin Angrboda, gilt aber nicht als Göttin, sondern Riesin. Ihre Haut ist zur einen Hälfte von normaler Farbe, zur anderen blau-schwarz. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern, dem Fenriswolf und der Midgardschlange, wurde sie von den Asen nach Asgard gebracht, da die Götter sich vor den Kindern Lokis fürchteten. Während der Fenriswolf an die Kette Gleipnir gebunden und die Mitgardschlange von Odin ins Meer geworfen wurde, verbannte man Hel aus Asgard, woraufhin sie nach Norden ging, wo sie ihr eigenes Reich gründete. Dort holt sie all diejenigen zu sich, die eines natürlichen Todes sterben, während die im Kampf gestorbenen nach Walhall an Odins Tafel gelangen. Vor diesem Schicksal sind auch die Götter nicht gefeit, wie am Tode Baldurs gezeigt wird. Der Name der "Frau Holle" aus dem gleichnamigen Märchen leitet sich von dem Namen der Totengöttin ab.

Hel als Unterwelt bezeichnet die unterirdische Totenwelt, die unter den Wurzeln des Weltenbaumes, der Esche Yggdrasil, liegt und über den Todesfluss Gjöll erreicht wird. Wie beim Hades der griechischen Mythologie ist eine Rückkehr fast unmöglich. Die Hel an sich wurde zunächst nicht als Ort der Strafe aufgefasst. Erst später, auch unter Einflüssen des Christentums, entstand die Vorstellung eines Orts der Bestrafung für Böse, insbesondere Lügner und Mörder. Das englische Wort "hell" (Hölle) leitet sich von Hel ab.


Hermodr:
Hermodr (Deutsch: Hermut, Altnordisch: Hermóðr) ist in der germanischen Mythologie der Götterbote.

Der Name Hermut/Hermóðr bedeutet in etwa "Mut des Heeres". Seine ungefähre Entsprechung ist der, des griechischen Götterboten Hermes. Er ist der Sohn von Wotan/Odin und der Fricka/Frigg. Seine Brüder sind Balder und Hödur. Mit der Hel verhandelt Hermut/Hermóðr über die Entlassung seines Bruders Balder aus dem Totenreich Hellja. Dieses gelingt ihm jedoch nicht.

Es wird angenommen das er Tyr/Ziu entspricht, worauf einzig sein Name hinweist. Einen Beleg in den Edden gibt es dafür jedoch nicht.


Hödur:
In der nordischen Mythologie ist Hödur (auch Hödr oder Hödyr geschrieben, zu deutsch etwa Kämpfer) der Zwillingsbruder von Balder und somit Sohn von Odin und Frigg. Hödur ist ein blinder Gott. Er repräsentiert die dunkle, die blinde Seite seines Vaters, während sein Bruder Balder die lichte Seite Odins repräsentiert.

Nachdem Balder von seinem eigenen Tod geträumt hat, verlangt seine Mutter von jedem Tier, jeder Pflanze und jedem Gegenstand einen Eid ab, Balder nicht zu töten. Nur den Mistelzweig übersieht sie, da er ihr so unscheinbar erscheint. Die Götter machen sich darauf einen Spaß und bewerfen Balder mit allerlei Gegenständen. Loki ermutigt Hödur, mit einem Mistelzweig auf Balder zu werfen, welcher Balder tatsächlich umbringt. Daraufhin tötet sein gerade geborener Halbbruder Wali Hödur.

Später versöhnen sich Balder und Hödur miteinander und kehren einträchtig nach Ragnarök bei der Entstehung eines neuen Weltgebäudes zurück.


Hönir:
Hoenir (auch Hönir). Man kann davon ausgehen, dass er mit dem Vili der Snorra-Edda identisch ist. Er hat den ersten Menschen, Ask und Embla den Verstand gegeben, während Odin die Seele und Lodur wohl die Sinne gab („Gesicht&ldquo). Er wird später nach dem Krieg mit den Wanen als Geisel ausgetauscht. Die Asen gaben Hönir und Mimir, während die Wanen Njörd mit seinen Kindern Freyr und Freyja als Geiseln gaben.


Idun:
Idun oder auch lateinisch: Iduna (germ. die Erneuernde, die Verjüngende) ist in der germanischen Mythologie die Göttin der Jugend und der Fruchtbarkeit. Sie ist die Tochter des Ivaldi und Gemahlin des göttlichen Sängers Bragi, der sie mit einem Lied für sich gewann.

Sie ist die Hüterin der goldenen Äpfel, die den Göttern die ewige Schönheit und Jugend und damit auch die Unsterblichkeit verleihen.


Jupiter:
Jupiter oder Iup(p)iter war die oberste Gottheit der Römer. Die Römer übertrugen den in der griechischen Mythologie ursprünglich Zeus genannten Gott, wie alle anderen Hauptgötter, nahezu kongruent in ihre Sagenwelt.

Der Name setzt sich zusammen aus "Dies" und "pater" (lat. Vater) - im altindischen Dyaus pitar - und bedeutet ursprünglich "Himmelsvater".

Jupiter, Sohn des Saturn und der Ops, war für Blitz und Donner zuständig (siehe auch: Thor) und bestrafte Eidbrüchige mit dem Aussenden von Blitzen. Ein weiteres Attribut Jupiters ist der Adler, oft sitzt dieser zu seinen Füßen. Der Monatsname Mai leitet sich von Iupiter Maius ab, dem Wachstum bringenden Jupiter. Aus dem Tempel des Jupiter zogen zur Römerzeit die Feldherren aus und auch der Siegeszug endete hier. Der römische Priester des Jupiter wurde Flamen dialis genannt.

Er gilt als Vater vieler anderer Göttinnen und Götter. Außerdem war er der Gott des Humors (daher das deutsche "jovial" ). Jupiter pflegte neben seiner Ehe mit Juno, der Göttin des Herdfeuers, viele andere lasterhafte Beziehungen mit zumeist hübschen jungen Frauen, so zum Beispiel Europa, der er sich in Form eines Stieres näherte und die auf seinem Rücken über das Meer von Kleinasien weggeführt wurde. Auch unterhielt er zum Ärger seiner Frau eine Beziehung zum jungen und schönen Ganymed, welchen er als Mundschenk auf den Olymp holte.

Unter Kaiser Theodosius I. wurde der heidnische Vielgötterglaube, der sog. Polytheismus, im 4. Jhd. n. Chr. als Staatsreligion vom Christentum abgelöst.

In Deutschland hat man in römischer Zeit den Kult des Jupiters mit den so genannten Jupitergigantensäulen gepflegt.


Lodur:
Lodur ist ein in der älteren Edda genannter Gott. Man kann davon ausgehen, dass er mit dem Ve der Snorra-Edda identisch ist.

In der Nordischen Mythologie ist Lodur ein Ase und der Sohn von Bor und Bestla. Seine Brüder sind Vili (Hönir) und Odin. Odin schuf mit Lodur und Hönir die ersten Menschen (Ask und Embla) aus zwei Baumstämmen die das Meer an Land spülte. Lodur gab ihnen (als Feuergott) das warme Blut, das blühende Aussehen, die Sprache sowie das Gehör.

Manche Edda-Forscher gehen davon aus, das Lodur und Loki ebenfalls identisch sind, da Lödür (Feuerbringer) auch ein Beiname Lokis ist, diese Theorie ist jedoch kritisch zu betrachten.


Loki:
Loki gilt als Bringer des Unheils und steht im Grenzbereich zwischen Göttern und Dämonen.

Loki, nicht zu verwechseln mit dem Riesen "Logi", dem Wildfeuer, ist riesischer Abstammung, die Eltern heißen Farbauti und Laufey oder Nal (beide mütterliche Namen sind erwähnt). Durch "Schwurbrüderschaft" steht er in besonderer Beziehung zu Odin. In seinem Trickreichtum und seiner "Gerissenheit" stellt er ein Musterexemplar des mythischen "Tricksters" dar. Er besitzt einen ausgeprägten Sinn für Strategie und nutzt diesen, um mit Intrigen und ausgefeilten Lügen seine Interessen durchzusetzen. Ähnlich wie bei den antiken Göttern wirkt sein Handeln hier egoistisch und dadurch menschlich. Loki stellt damit ein natürliches Gegengewicht zu Odin und seinem Codex dar. Seine äußere Gestalt ist wandelbar, sein Wesen und Verhältnis zu den Göttern zwiespältig. Mit der Riesin Angurboda zeugt er drei dämonische Wesen: die Midgardschlange (Jörmungand), welche Thor zum Ende aller Zeiten tötet, die Todesgöttin Hel und den Wolf Fenrir (Fenriswolf), der beim Weltende den Göttervater Odin verschlingen wird. Des weiteren ist er Mutter von Odins achtbeinigem Ross Sleipnir. Vor allem ist Loki der Feind Balders und der Gegner Heimdalls. Am Tod des guten Gottes Balder hat Loki als Ratender (radbani) Anteil, indem er den blinden Hödr veranlasst, einen Mistelzweig auf Balder zu werfen. Dabei wird der Zweig zum todbringendem Speer. Mit dieser Tat leitet er den Untergang der Götter ein, denen es zunächst gelingt, Loki an einen Felsen zu fesseln, über dem eine Schlange hängt, die ätzenden Speichel tropfen lässt. Seine Frau steht neben ihm und fängt den Speichel in einer Schüssel auf. Nur wenn sie die Schüssel leeren muss, tropft Speichel auf Lokis Gesicht und er schüttelt sich, wodurch Erdbeben entstehen. Doch er befreit sich und wird im Ragnarök (Schicksal der Götter) der Anführer der Mächte der Vernichtung von Götter- und Menschenwelt. Loki und der Gott Heimdall töten sich gegenseitig, ebenso wie seine Tochter, die Midgardschlange, zusammen mit Thor fällt.


Magni und Modi:
Magni und Modi (nord. „der Starke” und „der Zornige” bzw. „Kraft” und „Mut&rdquo) Söhne des Thor und der Riesin Jarnsaxa.

Magni half (im Alter von nur 3 Jahren!) seinem Vater der verwundet unter einem toten Riesen (Hrungnir) lag, aus der Klemme und befreite ihn, eine enorme Leistung, denn zuvor waren die Asen allesamt daran gescheitert. Zum Dank erhielt Magni Gullfaxi (Goldmähne), das prächtige Pferd jenes Riesen (Edda, Skaldskaparmal, 59).

Als seine Söhne sind Magni und Modi personifizierte Eigenschaften des Thor (BELLINGER, 1997, S. 287). Wenn nach Ragnarök eine erneuerte Welt heranbricht, werden Magni und Modi gemeinsam den Hammer Mjöllnir ihres Vaters erben (Edda, Wafthrudnirlied, 51, Gylfaginning, 53).


Mani:
Mani (nordisch „Mond”, althochdeutsch Mano) ist in der nordischen Mythologie der Gott des Mondes.

Er ist ein Sohn des Riesen Mundilfari (Myndilföri) und Bruder der Sonnengöttin Sol.

Mani fährt mit einem von Pferden gezogenen Wagen über den Himmel. Seine Begleiter sind die Kinder Bil („die Abnehmende&ldquo) und Hjuki („der zu Kräften Kommende&ldquo). Mani nahm die Beiden zu sich, als sie von einem Brunnen kamen.

Das Gespann wird ständig vom Wolf Hati verfolgt. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird der Wolf sie einholen und den Mond verschlingen.

Einer anderen Überlieferung nach wird der Mondhund Managarm den Mond verschlingen und das verspritzte Blut wird die Sonne verdunkeln.


Nanna:
Nanna ("Mutter" ) ist die germanische Blütengöttin. Sie ist Gattin des Balder und Mutter des Forseti. Nanna gehört zum Geschlecht der Asen.

Bei der Bestattung ihres Gatten Balder zerspringt Nanna vor Trauer.


Nerthus:
Gemäß Tacitus, Germania Kap. 40, wurde die Gottheit Nerthus von den germanischen Stämmen der Avionen, Anglier, Variner, Eudosen, Suardonen und Nuitonen vererht. Tacitus beschreibt Nerthus als Terra Mater (Mutter Erde), nennt sie aber nicht dea (Göttin), sondern numen (göttliches Wesen). Auf einer Insel des Ozeans (wohl der Ostsee) gab es in einem heiligen Hain einen bedeckten Wagen, der nur von einem Priester berührt werden durfte. Mit diesem von Kühen gezogenen Wagen soll Nerthus durch das Land gefahren sen. Während dieser Fahrt herrschte bei den Stämmen ein heiliger Friede, der an den ebenfalls von Tacitus überlieferten Frieden bei den Suionen erinnert. Nach der Fahrt wurde der Wagen mit den ihn bedeckenden Tüchern in einem See von Sklaven gewaschen, die anschließend dort ertränkt wurden. Der Name der offensichtlich mehr oder weniger geschlechtslosen Gottheit ist identisch mit dem des nordgermanischen Gottes Njörðr (

Njörd:
Der Meeresgott Njörd ist der Bruder, oder je nach Betrachtungsweise der männliche Anteil, der Erdgöttin Nerthus. Aus dieser Geschwisterehe werden Freya und Freyr hervorgehen. Später geht Njörd noch eine unglückliche Beziehung zu Skadi ein. In der römischen Mythologie begegnet uns Njörd als Neptun, die Griechen verbildlichen ihn als Poseidon. Sein Wohnsitz ist Noatum (altnordisch für Schiffsplatz, Schiffsstadt).


Odin:
Odin (altnord. Óðinn, angelsächs., altsächs. Woden, altfränk. Wodan, althochdt. Wutan, Wuotan, schwedisch Oden) gilt gemeinhin als der höchste Gott der germanischen Mythologie. Im norddeutschen Raum war wohl der Ase Tyr ursprünglich einmal der höchste Gott.

Die Rolle Odins ist komplex, wie bei vielen germanischen Göttern: Er ist das Oberhaupt der Asen, die mit den Wanen zusammen die nordischen Götter darstellen und beherrscht Asgard von seinem Hof Walhalla aus. Ebenso ist er der Gott des Krieges, der Weisheit und der Magie. Zumindest bei den Wikingern ist er auch der Gott der Poesie. Sein Name hat im Altnordischen Wort óðr seine Wurzeln, was "Inspiration, Wut" bedeutet. Odin (Óðinn) wird auch auf Vóden verwiesen. Andere Varianten sind: Othinn; Althochdeutsch Wuotan; (Wut) (Adam von Bremen: "Wodan id est Furor" ) Altniederdeutsch Wodan, Wotan; und Altenglisch Woden, Uoden, was "wütend", "wild" bedeutet. Bezeichnend ist die seelische Erregung im Wesen Wodans. Er wird auch der Walvater (Wal bedeutet Schlachtfeld) und Allvater genannt, oder "Vater der Götter", da viele Götter, doch nicht alle, von ihm abstammen; auf Isländisch: aldafeðr/aldafaðir; oder auch "Vater der Zeitalter" bzw. "Vater der Familien". Das Wort benutzt Snorri Sturluson in seiner jüngeren Edda. Zusammen mit Hoenir und Lodur "erschafft" Odin das erste Menschenpaar. "Seele gab Odin, Sinn gab Hoenir, Leben gab Lodur und lichte Farbe" (Voluspa 12, Genzmer), womit Seele, Verstand und die Sinne gemeint sind.


Ostara:
Ostara ist ein von J.Grimm durch Namensvergleiche, und Bezugnahme auf eine vom angelsächsischen Mönch und Kirchenhistorikers Beda zur Erklärung des Wortes ´Easter´ erwähnten Göttin Eostrae, hergeleiteter Name für eine germanische Frühlingsgöttin. Da sonstige direkte Quellen fehlen und zum Beispiel auch kein Beleg in der Edda vorhanden ist, ist es umstritten, inwieweit Ostara tatsächlich einer Göttin der germanischen Mythologie enspricht.

Im Neuheidentum wird Ostara zu den Asen gezählt. Sie wird als Entsprechung der von Tacitus erwähnten Erdgöttin Nerthus gesehen. Sie wird zumeist als eine vollkommen in weiß gekleidete junge Frau dargestellt.

Ihr werden neben Frühling und Morgenröte auch die Symbole Hase und Ei zugeordnet - kritische Stimmen begründen dies damit, dass man die Plausibilität der Erklärung für die Etymologie des Wortes Ostern verstärken wollte.

Für den Ostseeraum und England ist überliefert, dass ihr das Rind und die Stute als Vertraute gegolten hätten. Ostara wird, wie auch andere indogermanischen Göttinen ähnlichen Namens mit dem Morgenstern identifiziert.


Sif:
Sif (altnord.: "Verwandte" ) ist in der nordischen Mythologie die Göttin der Vegetation, der Fruchtbarkeit und der Ährenfelder. Sie ist die Tochter des Odin und Gattin des Thor, dem sie eine Tochter, die Thrud ("Kraft" ), gebar und einen Stiefsohn, den schnellen Bogenschützen Uller, in die Ehe brachte. Als ihr Loki einst das schöne, goldglänzende Haar hinterlistigerweise abgeschoren hatte, zwang ihn Thor, ihr von den kunstreichen Zwergen einen neuen Haarschmuck von Gold machen zu lassen, der dann wie anderes Haar wuchs, ein Zug, der vielleicht auf das Ährenfeld deutet, dessen goldener Schmuck in der Glut des Spätsommers abgeschnitten, dann aber von unsichtbar wirkenden Erdkräften neu gewoben wird.


Skadi:
Skadi, oder auch Skade, ist in der germanischen Mythologie die Göttin der Jagd und des Winters.

Als die Götter ihren Vater Thiazi töteten reiste sie nach Asgard um seinen Tod zu sühnen. Sie verlangte einen Ehemann sowie das sie zum Lachen gebracht wird. Die erste Bitte wurde ihr unter der Voraussetzung, ihren zukünftigen nur anhand seiner Füße auszuwählen, gewährt. So wählte Skadi Njörd anhand seiner Füße aus, obwohl sie auf Balder hoffte. Die zweite Bitte wurde ihr von Loki erfüllt, der sie mit einer Ziege zum Lachen brachte. Er band seine Hoden mit einem Band am Kinnbart der Ziege fest und begann eine Art "Tauziehen". Überwältigt von diesem albernen Anblick, brach Skadi in schallendes Gelächter aus. Damit war sie mit den Asen versöhnt. Odin selbst tat Überbuße indem er ihres Vaters Augen an den Himmel warf, wo sie fortan als zwei Sterne funkelten.

Die Ehe mit Njörd ging nicht gut - Skadi liebte die Berge, Njörd dagegen das Meer. So vereinbarten sie, jeweils 9 Nächte an einem Ort zu verbringen, jedoch war diese Lösung nicht von Erfolg gekrönt. Skadi störte sich am Geschrei der Meeresvögel und Njörd am Wolfsgeheul. So ging Skadi zurück nach Thrymheim, wo sie gerne mit dem Bogen auf die Jagd ging. Nach der Trennung von Njörd heiratete Skadi Uller, von dem sie die Tochter Jecha empfing.

Später befestigte sie eine Giftschlange über Lokis Haupt, da dieser sie in üblen Schmähreden verschimpfte.


Sol:
Sol (altnordisch "Sonne" ) (althochdeutsch und altsächsisch Sunna) ist in der nordischen Mythologie die personifizierte Sonne, ohne dass man sie als Sonnengottheit ansah. Sie wird den Asen zugerechnet.

Sol ist die Tochter des Mundilfari (Mundilfei), Schwester des Mondgottes Mani und Gattin des Glenr.

Die Sonne wurde von den Göttern aus einem Funken erzeugt und in einen Wagen gelegt. Der Schutzschild Swalin schützt den Wagen vor der Sonnenhitze.

Sol fährt mit dem Sonnenwagen über den Himmel, gezogen von den Pferden Arvakr (der Frühwache) und Alsvidr (der Allgeschwinde).

Das Gespann wird unablässig von dem Wolf Skalli (Skoll) verfolgt. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird Skalli die Sonne einholen und verschlingen.


Thor:
Thor (auch: Thunar, Donar, Donner, Wingthor, Asathôr; isl.: Þór), in der germanischen Mythologie Gott des Donners war der erste Sohn des Odin und der Nerthus (auch Jörd, Erde).

Nach Angaben des Tacitus war es den Germanen nicht gestattet sich ein Bildnis ihrer Götter zu fertigen. In der jüngeren Überlieferung wird Thor geschildert als ein Mann im besten Alter, von jugendlicher Frische, mit rotem Bart, vom Wesen her gutmütig, bieder und von ungeheurer Stärke, aber auch leicht erregbar und zornig.

Thor ist der Donnerer. Als solcher führt er drei Kleinode mit sich: Den Blitze schleudernden Donnerhammer Miölnir (Mjolnir), der, einmal geworfen, nie sein Ziel verfehlte und von selbst zurückkehrte, den Machtgürtel Megingiard und die Eisenhandschuhe. (In dieser Eigenschaft fassten ihn die römischen Geschichtsschreiber als Jupiter auf.) Mit seinem Hammer weiht er die Ehe und schenkt ihr Fruchtbarkeit. Die Braut (das Brautpaar) wurde bei der Hochzeit geweiht, indem man der Braut einen symbolischen Thorshammer in den Schoß legte. Andere Quellen sprechen von einem Schwert, das man in der ersten Nacht in die Mitte des Bettes zwischen das Brautpaar legte. Auch die Gesundheit der Menschen beschützt er und deshalb wurden ihm bei Krankheit Opfer gebracht.

Er lag in steter Fehde mit dem Riesengeschlecht der Joten und Thursen, auch mit der Jormungandr (Midgardschlange). Später erlegte er diese bei der Götterdämmerung, doch wurde er hierbei selbst durch ihren Gifthauch getötet. Seit seinem Kampf mit Hrungnir steckt ein Stück von dessen Waffe, einem Wetzstein, in Thors Kopf.

Thors Wagen, den er benutzt wenn er gegen die Riesen ins Feld zieht, wird von den beiden Ziegenböcken Tanngnjostr (nord. Zähnefletscher oder Zähneknisterer) und Tanngrisnir (nord. Zähneknirscher) gezogen. Seine Gattin Sif gebar ihm eine Tochter, Thrud (Kraft), während er von der Jotin Jarnsaxa zwei Söhne, Magni und Modi, was soviel wie (Stärke) und (Mut) bedeutet, besaß.

Als sein Wohnsitz gilt Thrudheim (Land der Stärke); als eine Wohnung in Asgard ist Thrudwang genannt. Von Donar (= Thor) hat der Donnerstag den Namen, von Thor der englische Thursday (ae. thursday, an. thorsdagr).

Unter den Tieren ist dem Thor der Ziegenbock heilig, unter den Bäumen ist besonders die Eiche geweiht, aber auch die Eberesche. Das wohl bekannteste ihm von den Germanen geweihte Heiligtum war die Donareiche bei Fritzlar in Nordhessen, die Bonifatius im Jahre 723 fällen liess und damit die Christianisierung der nordeuropäischen Germanen einleitete.


Tyr:
Tyr (germanisch *Tiwaz, voralthochdeutsch *Tiu, althochdeutsch Ziu, altenglisch Tiw oder Tig, möglicherweise mit dem sächsischen Saxnot identisch) ist die altnordische Namensform des (einarmigen) Kriegs- und Rechtsgottes der germanischen Mythologie und gleichzeitig Name der t-Rune (im gotischen Alphabet ist tyz der Name des Buchstaben "T" ). Nach der Edda sind der Riese Hymir und dessen namenlose Gattin die Eltern.

Er war in Mitteleuropa der ursprüngliche Himmelsgott und Hauptgott, wurde aber von Odin abgelöst. Er galt als der Schützer des Things, der Stammesversammlung. Sein Symbol ist das Schwert, mit dem er sich selbst ins Schlachtengetümmel stürzt. Um den Fenriswolf durch eine magische Fessel binden zu können, sieht sich Tyr genötigt, dem gefährlichen Wolf die eigene Hand als Pfand ins Maul zu halten (vgl. Fenriswolf). Als der Wolf jedoch merkt, dass die Götter ihn gefesselt halten wollen, beißt er Tyr die Hand ab, und dieser muss fortan mit der linken Hand kämpfen. Im Ragnarök tötet Tyr Garm, den Höllenhund, wobei er aber selbst zu Tode kommt. Vergleichbar ist Tyr indogermanisch u.a. mit dem indischen Nuadu mit der "Silberhand".

Die althochdeutsche Übersetzung des römischen Wochentagnamens dies Marti (Tag des Mars lautete Ziostag (alemannisch Ziestag) und bestätigt damit auch für den Kontinent die für die Skandinavier und Angelsachsen belegte Gleichsetzung des römischen Kriegsgottes Mars mit dem germanischen Tiwaz (vgl. auch engl. "Tuesday" (Tiu) und franz. "Mardi" (Mars)). (Der frz. Religionswissenschaftler Dumezil hat auf die Strukturparallele zur Figur des Scaevola in der altrömischen Heldensage hin gewiesen.)

Der Gott Ziu wird in den althochdeutschen Quellen sonst nicht ausdrücklich erwähnt, eine Glosse zum sogenannten Wessobrunner Gebet nennt aber die Alamannen Cyowari (wohl: Verehrer des Cyo), ihre Hauptstadt sei Ciesburc; mit diesem Cyo ist wohl Ziu gemeint. Der alte Name der Stadt Augsburg wird mit Augustusburg, früher noch mit "Ziesburg" (Ties/ Tius-Burg" ) angegeben.

Im westgermanischem Bereich hat neben Tiwaz offensichtlich auch noch die Nebenform dieses Götternamens existiert, die in Mars Thingsus belegt ist und auf die der deutsche Wochentagsname Dienstag (zu älterem dingesdach) zurückgeht.


Uller:
Uller (altnord. ullr: "der Ehrenhafte" ) ist in der germanischen Mythologie der Gott des Winters, der Skifahrt, der Jagd, des Zweikampfes, der Weide und des Ackers. Er wohnt in seiner selbst gebauten Halle Ydalir (Eibental).

Die Forschung vermutet, dass Ullr ein sehr alter Gott gewesen ist, was seine Beziehungen zur Magie unterstreichen. In manchen Gebieten wurde Ullr als Hauptgott verehrt. In späterer Zeit taucht Ullr in der Edda auf als der Sohn von Sif und als Stiefsohn des eigentlich jüngeren Thor. Der Vater ist demnach ein ungenannter Frostriese. Er heiratete Skadi, nachdem sie Njörd verlassen hatte, und zeugte mit ihr Jecha.

Im 20. Jahrhundert wurde Ullr (auch Ull, Holler, Oller, Uller oder Vulder genannt) von Skifahrern wiederentdeckt und wird so bis heute von Skifahrern in Form von Talismanen und Medallions als Beschützer mitgeführt. Aus der Rose eines Reh- oder Hirschgeweihs in Medallionform geschnitten, durchbohrt, wurde der sg. Uller u. a. von Wanderern mit Lederbändern Gürtel befestigt.


Vidar:
Vidar (auch Widar) ist in der germanischen Mythologie der Gott der Rache und des Schweigens. Er ist der Sohn des Gottes Odin und der Riesin Grid (auch: Gridr), der Bruder von Thor und Vali und trägt in der Dichtung den Beinamen Der schweigende Ase. Sein Bereich in Asgard ist Vidi.

Wenn Odin beim Weltuntergang (Ragnarök) durch den Fenriswolf stirbt, rächt Vidar den Tod seines Vaters, indem er mit seinem Fuß in den Rachen des Wolfes tritt.


Wali:
Wali, auch Vali oder Ali, ist ein Rachegott in der nordischen Mythologie und einer der Asen. Laut Kapitel 30 der jüngeren Edda ist er der Sohn Odins und der Riesin Rind. Er wird als "kühn in der Schlacht und ein guter Schütze" beschrieben. Eine Nacht vor der Ermordung seines Halbbruders Baldur (Balder) wurde er geboren und nahm in der selben Nacht bereits Rache an Hödur. Denn Hödur hatte, von Loki getäuscht, Baldur unabsichtlich mit einem Mistelpfeil erschossen.



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