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Murphys Law

da hat man tatsächlich mal geschafft die letzten beiden frühdienste freizubekommen, freut sich wieder auf ein schönes langes ausschlafen und wie sollte es auch anders sein, es war nix mit ausschlafen. warum? ganz einfach. weil seit fast zwei wochen am nachbarwohnhaus dacharbeiten durchgeführt werden. und da ich natürlich, wie sollte es auch hier anders sein, ganz oben wohne, wurde ich natürlich in den letzten vier tagen jedesmal gegen halb neun aus dem bett geholt. wenns wenigstens nen angenehmes flüstern einer frau gewesen wäre, aber nein, hämmern, sägen und sonstige geräusche, die halt eben bei solchen arbeiten entstehen, ließen mich jeden morgen um die selbe zeit gar aus dem bett fallen. /tilt

soviel zu einem ruhigen und angenehmen unter der woche wochenende, denn morgen fängt schon wieder der spätdienst an. ich freu mich schon auf die vier tage nachtdienst nächste woche. um halb sieben nach hause kommen und um neun uhr schon wieder ausm bett geworfen werden is schon was feines. ^^

22.11.07 23:14


Glück im Unglück

da seh ich mir gestern und heute die nachrichten an und was muss ich lesen? die kollegen in köln haben einen amokläufer in köln mehr oder minder dingfest gemacht. leider is der trottel gegen ne straßenbahn gelaufen und seinen verletzungen erlegen. feige ratte.

manchmal frage ich mich wirklich, was in solchen köpfen eigentlich vorgeht. haben die den schuss nich mehr gehört? und was machen eigentlich deren eltern? kümmern die sich zu wenig, oder warum merken die sowas nich. mütter schauen doch normalerweise in die zimmer. da muss einem doch auffallen, dass der sohnemann massenweise waffen und sprengstoff lagert. hier muss man mal wieder feststellen, dass die erziehung total versagt hat. glücklicherweise war er so blöd und prahlte mit dem scheiss in seinem kumpelkreis rum. glücklicherweise haben die es ernst genommen und sind zur polizei gelaufen.

schade, dass er gegen die strab gelaufen ist. er hätte lebenslangen knast verdient. obwohl, einen idioten weniger auf der welt. für all die, die diese meinung nun nicht verstehen oder vertreten können, versetzt euch mal in die lage derer, die bei solch einer situation in genau dieser schule sitzen und um ihr leben fürchten müssen. oder versetzt euch in die lage der polizeibeamten, die in solch einer situation als erstes vor ort sind und in das gebäude rein müssen.

nein, es wird nicht das sek sein, welche als erstes vor rot sin. es werden streifenbeamte sein, die dort rein müssen, um den täter dingfest zu machen. so wurde einige leben gerettet und kein kollege muss sich unter umständen den kopf machen, ob es eine andere möglichkeit gegeben hätte, als den täter zu erschießen.

solche menschen denken keinen mm nach. meinen ihre probleme auf diese art und weise lösen zu können. sie haben sämtliche rechte mit planung einer solchen tat verwirkt.  

 

19.11.07 10:10


Wie ich diesen

fürhdienst hasse. von sonntag auf montag den letzten nachtdienst gehabt. natürlich bis in die puppen gepennt und natürlich auch wieder bis in die puppen aufgeblieben. am dienstag bis 16 uhr gepennt und natürlich bis ein uhr morgens aufgeblieben. hier dachte ich mir, gehste mal besser ins bett, denn musst ja wieder um 4 uhr 30 raus. gesagt, getan. und wie sollte es auch anders kommen, um drei wieder aufgewacht und putz munter.

zum mäusemelken dachte ich mir.. ne halbe stunde lang überlegt, ob ich nun aufstehen soll, oder nicht. ich entschied mich für ersteres. gegen halb fünf spürte ich dann, wie die müfigkeit in mir aufkam. da ich aber um 5 uhr richtung arbeit musste, war nix mit wieder hinlegen. *dumm gelaufen*

gegen 05:30 war ich auch dann auf arbeit un mein erster weg führte mich in die küche zur kaffeemaschine.. dort erstmal nen hardcore kaffee genommen. nich aus der kanne, sondern aus der maschine. kanne weggenommen un tasse darunter gehalten. der hat mich fast aus den socken gehaun. war der stark.. lecko mio..

meinen zweiten kaffee dann ne halbe stunde später mit nem kollegen getrunken. und nebenbei noch auf das amerikanische generalkonsulat aufgepasst.

so rettete ich mich wenigstens über den ersten frühdienst. gegen halb vier zu hause gewesen und erstmal bis fast 21 uhr gepennt.. nun sitz ich wieder hier und bin am überlegen, ob ich es denn heute noch schaffe, früh genug ins bett zu gehen.

lasst euch gesagt sein, frühdienst is nich gesund, wenn man sich auf nacht- und spätdienst eingestellt hat. gott sei dank hab ich nächste woche montag und dienstag frei.

14.11.07 21:54


Italien

und wieder steht die polizei in der negativ-presse. und wieder werden irgendwelche aussagen in den zeitungen veröffentlicht. keiner wartet auf die beendigung der ermittlungen ab. ok, was dort geschehen ist, ist sehr tragisch. darüber müssen wir nicht diskutieren. aber warum um alles in der welt wird nun wieder die gesamte polizei über einen haufen gescherrt. wer gibt diesen hooligans eigentlich das recht nun auf diese art und weise vorzugehen?

langsam geht es mir sowas von auf die nerven. ob es hooligans oder die linksextremen sind. alles der selbe schrott. beide seiten meinen mit gewalt irgendwas lösen zu wollen. es ist an der zeit, dass genau gegen solche organisationen massiv vorgegangen wird. sowohl in den anderen europäischen ländern, als auch hier in deutschland. wer meint mit gewalt gegen personen vorgehen zu müssen, muss auch mit dem echo leben.

dass nun seitens der familie des getöteten auf diese art und weise gegen den beamten vorgegangen wird ist zwar menschlich zu verstehen, aber sie sind weder politiker noch richter. schon schlimm genug für den beamten, dass er einen menschen getötet hat. muss man ihn nun noch weiter fertig machen? der hat schon genügend ärger am hacken. er muss damit leben, dass er einen menschen getötet hat. 

ich warte noch auf genau solch eine situation in deutschland. dann können auch wir uns wamr anziehen..  

 

12.11.07 21:32


Ohne Worte

mal wieder eine situation, die man in die kategorie "wie blöd muss man eigentlich sein" einstufen könnte.

angefangen hat die nacht eher recht lahm. nix los in der stadt. ebenso in den randgebieten tote hose. gut, könnte am wetter gelegen haben. windig bis stürmisch und regnerisch. temperaturen waren auszuhalten, aber für feiernde wohl eher ungemütlich.

nachdem die ganze nacht eher recht gediegen zugegangen war, keine schlägereien oder sonstiges interessantes, meldete sich plötzlich ein einsatzmittel der inspektion mitte über funk bei der leitstelle. hierzu muss noch gesagt sein, dass es kurz vor feierabend war. man hat sich also in allen wachen schon mental auf den feierabend vorbereitet.

dieses jene einsatzmittel war gerade dabei in der innenstadt eine ölspur abzusichern, als wohl ein taxifahrer angehalten hatte, ausstieg un den beiden kollegen mitteilte, dass an einer größeren kreuzung, nicht weit von der stelle, an der sie standen, ein motorradfahrer von einem lkw überfahren wurde. natürlich meldeten sich sämtliche einsatzmittel in der umgebung an, über unsere leitstelle wurde nen rettungswagen und nen notarztwagen bestellt. dem taxifahrer wurde eröffnet dort zu warten bis man wieder zu ihm zurückkehrt.

und nun ging die suche los. 4 einsatzmittel, welche für diesen bereich zuständig waren machten sich nun auf den weg, um die unfallstelle aufzusuchen. unsere leitstelle benachrichtigte die feuerwehr, die natürlich mit allem rausgefahren war. es verging eine minute, es vergingen zwei minuten, es vergingen 5 minuten. 2 einsatzmittel meldeten sich während dieser zeit, um mitzuteilen, dass sie bis dato nichts gefunden hatten. also, weitersuchen. und wieder vergingen ein paar minuten. die leitstelle mittlerweile die taxizentrale angerufen. diese teilte auch mit, dass mehrere taxifahrer bei deren leitstelle angerufen hätten um mitzuteilen, dass ein schwerer verkehrsunfall passiert sei. und...immer noch nix gefunden. mein erster gedanke hier, da wollte sich sicherlich nen taxifahrer nen spass erlauben.

ein weiterer funkspruch durch die leitstelle an das einsatzmittel, welches den unfall gemeldet hatte. wo war der taxifahrer. antwort: der hat sich wohl aus dem staub gemacht.. <---sinngemäß... da fielen doch ein paar andere worte.

kurze zeit später meldete sich ein einsatzmittel, welches an der vermeintlichen unfallstelle stand.. feuerwehr mit allem was ging eingetroffen, müssen erstmal abklären, was jetzt sache ist. wenige sekunden später ein weiteres einsatzmittel. taxifahrer ist nun auch eingetroffen. wir klären weiteres. wieder wenige augenblicke später, taxifahrer is an nem gestürzten radfahrer vorbeigefahren und hatte wohl gesehen, dass an diesem radfahrer ein bus vorbeigefahren, ich betone vorbeigefahren ist. der taxifahrer ging davon aus, dass es zu einer kolission zwischen beiden fahrzeugen gekommen war.

aha, er ging also davon aus.. fährt weiter und meldet es weder bei der zuständigen taxizentrale, noch bei unserer leitstelle. ich mein hallo, was soll dass denn? jedes taxi hat nen funk, jeder taxifahrer hat nen handy. wusste er nich, wie man beides nutzt? und warum hat er nich an der unfallörtlichkeit angehalten, um zu sehen, ob alles in ordnung ist? wäre er einfach so weitergefahren, wenn er nicht zufällig ein einsatzmittel der polizei angetroffen hätte?

es ist doch immer wieder interessant wie manch einer reagiert und vor allem was so alles dazugedichtet wird, wenn man zwar etwas sieht, aber die situation nicht einordnen kann. 4 einsatzmittel der polizei, ein kompletter feuerwehrzug für einen einsatz, der eigentlich gar kein einsatz war. hätte der taxifahrer angehalten, so hätte er vor ort sicherlich feststellen können, was passiert war. aber nein, er musste weiterfahren und dichtet sich irgendwas zusammen. manchmal könnte ich echt ........

 

11.11.07 07:46


Der Tag zur Nacht, die Nacht zum Tage

heute morgen um 7 ins bett und, vor ner halben stunde aufgestanden. manch einer würde jetzt schon seit stunden auf der arbeit sitzen. möglicherweise aber schon feierabend haben. wenn ich so aus dem fenster sehe, dann kündigt sich der abend mit schnellen schritten an. und genau dann, wenn manch einer feiern, oder aber vielleicht schon ins bett gehen würde, mach ich mich auf den weg zur arbeit. 8 stunden nachtdienst.

der schichtdienst kann einen schon ganz schön auf die nieren gehen. früh, spät, nachtdienst. wäre alles nich so tragisch, wenn dieser vermaldeite frühdienst nicht wäre. 7 tage hintereinander morgens zwischen halb fünf und halb sechs aufstehen. auch diese sache wäre nich all zu tragisch. wenn sich der körper nicht auf den spät- und nachtdienst eingestellt hätte. im frühdienst bekomme ich fast gar keinen schlaf. vorausgesetzt ich lege mich nachmittags nach dienst nicht hin. bis 14:30 dienst, danach nach haus, bisserl fernsehen oder vorm pc hängen und zwischen 15:00 und 16:00 hinlegen. bis 23 uhr durchpennen, damit man die nacht und den darauffolgenden frühdienst auch übersteht. 

nach 10 jahren schichtdienst hat sich mein körper mittlerweile auf diesen spät- und nachtrythmus eingestellt. soll heissen tagsüber schlafen, nachtsüber wach sein. gesund ist es nich wirklich. noch störts mich und meinem körper nicht, aber man wird ja auch nicht jünger. ganz im gegenteil. eher älter. in meinem beruf wohl schneller, als in manch anderem.

zwei tage noch nachtdienst, danach eineinhalb tage frei und wieder frühdienst. dieser wechsel is mal sowas von bescheiden. nach 7 tagen spät- und nachtdienst noch nichmal zwei tage frei, damit sich der körper aklimatisieren kann. man kommt nach dem letzten nachtdienst nach hause und weiss ganz genau, dass man bis in die puppen pennen wird, um dann feststellen zu müssen, dass man nachts wieder nich schlafen kann. am nächsten tag genau dasselbe. einziges manko, man muss eigentlich an diesem abend früh ins bett, denn am darauffolgenden tag steht der erste frühdienst an.

wie ich diese 7 tage hasse. ich kann mit mir nix anfangen und verpenne die ganzen tage, weil ich weiss, dass ich nachts nicht schlafen kann.  

 

 

10.11.07 15:40


Unglaublich

was ein seltsamer tag heute. dabei war das wetter eigentlich recht angenehm.
zwar windig, aber sonnenschein pur. zumindest für nen kleineren zeitraum

.wir (kollegin und ich) fahren ganz locker streife in der innenstadt und genießen den sonnigen tag, 
als wir an ner roten ampel zum stehen kommen. 

vor uns noch zwei pkws über die gelbe gefahren, was ja nich weiter schlimm is. 
ich halt an der ampel an und schau mir das gekurve des letzten vordermannes an,

welches grad noch knapp die ampel geschafft hatte.
und als ob ich es geahnt hätte biegt der so blöde ab, dass er genau im gegenverkehr steht
und dies zunächst noch nichmal gemerkt hatte.

man muss dazu sagen, dass an dieser stelle die fahrbahnen durch ne recht große verkehrsinsel getrennt sind.
kann man eigentlich gar nich übersehen.
so dachte ich. 

ich schau nach links und sehe, wie weiter hinten der gegenverkehr schon grün hatte und bereits
fast auf höhe des fast falschfahrers fuhr.

irgendwie hatte er es immer noch nich gepeilt. also blaulicht an un in die kreuzung reingezogen,
damit die anderen verkehrsteilnehmer sehen, dass da was nich stimmt.

im selben augenblick, als wir in die kreuzung reinfuhren, quasi ca. 2 meter hinter dem stehen,
bemerkt er seinen fehler und fing an rückwärts zu setzen. meine kollegin 

nur noch pass auf und ich ebenfalls den rückwärtsgang reingehaun, damit der uns nich auch noch in die karre fährt. 
glücklicherweise noch geschafft. der fahrer des pkw hatte

noch nichmal bemerkt, dass wir hinter dem standen. hätte wohl richtig gerumst. 
glücklicherweise alles gut gelaufen, ich wieder rückwärts gesetzt und natürlich an der ampel gewartet.
nachdem diese grün wurde, rechts neben dem fast geisterfahrer rangefahren

und wie sollte es auch ander sein, opa mit hut un oma als beifahrerin. 
die beiden waren wohl sehr überrascht. zumindestens konnte man es noch in ihren gesichtszügen erkennen.

irgendwie war dat heute scheinbar auch nich der tag für autofahren. sin heut alle mal richtig mistig gefahren. 
zu schnell, zu langsam un wat weiss ich allet. dass nich mehr verkehrs-

unfälle verursacht wurden, wundert mich wirklich.    
6.11.07 23:18


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